Das neue Gebäudeenergiegesetzt 2023 ist mit dem 1. Januar 2023 gültig

Die Dinge pendeln sich ein. Wer mit diesem Jahr einen Neubau beantragt hat mit dem 1. Januar 2023 die neue Regelung des GEB (Gebäudeenergiegesetzes) für das Jahr 2023 zu beachten. Wer bereits Eigentümer einer Gebrauchsimmobilie ist oder werden wird – gerne mit der Vermittlung und gerne auch Beratung von RE/MAX Premium Trier-Wittlich-Bitburg –, der hat in gleicher Weise das Gebäudeenergiegesetz zu beachten.

Deshalb empfehlen wir dazu die leicht zu lesende Zusammenfassung des novellierten GEG 2023 aus https://geg-info.de/ von der in Stuttgart ansässigen Diplom-Ingenieurin und Architektin Melita Tuschinski. – Vergessen Sie bitte nicht, die von der Datei angebotenen Lesezeichen zu öffnen, das vereinfacht Ihre Suche:

_ M._Tuschinski_GEG_2023_kompakt_und_praktisch

Da wir selbst immer wieder über den Begriff „Referenzgebäude“ stolpern, sei hier auch gleich die über dieselbe Webseite verfügbare pdf-Information angefügt:

_ anlage_01_geg_referenzgebaeude_wohnbau

Das neue GEG – was gilt für Bestandsgebäude?

Vor allem zukünftige Hauseigentümer sollten aus der oben notierten Zusammenfassung von Melita Tuschinski folgendes mit auf ihren „Sanierungsweg“ von Bestandsgebäuden mitnehmen

  • Beim Beziehen Ihres neuen Hauses sind zumindest die oberste Geschossdecke oder das Dach normgerecht zu dämmen.
  • Leitungen für Heizung und Warmwasser, welche durch unbeheizte Räume führen, müssen gedämmt weden.
  • Ein vor 1991 eigebauter oder aufgestellter Öl- und Gasheizkessel darf nicht mehr betrieben werden.
  • Öl- oder Gasheizkessel, welche nach 1991 eingebaut oder aufgestellt wurden, dürfen nach 30 Jahren nicht mehr betrieben werden.
  • Immer sollte man sich vor Augen halten, das mit dem Jahr 2026 es sehr schwierig sein wird, Kessel, die mit Heizöl oder festem fossilen Brennstoff (dazu zählt Kohle) beschickt werden, neu zu installieren.
  • Und ganz wichtig, und da zitieren wir gerne aus der notierten Quelle von Melita Tuschinski: “ Wer über 10 Prozent der gesamten Fläche einer Außenbauteilgruppe eines Bestandsgebäudes – Außenwand, Fenster, Türen, Dach, Decken – energetisch verändert, muss den Wärmedurchgang der betroffenen Außenbauteilfläche gemäß den Anforderungen des GEG begrenzen. Der Wärmedurchgangskoeffizient (UWert) darf die vorgeschriebenen Höchstwerte nicht übersteigen – siehe Anlage 7.“

Die „Anlage 7“ sei auch gleich als Link notiert: https://www.gesetze-im-internet.de/geg/anlage_7.html

Zufall ist, dass die zitierte Autorin von „EnEV-online“ des Instituts für Energie-Effiziente Architektur mit Internet-Medien in Stuttgart zuhause ist. Dort nämlich ist auch das Unternehmen der Paul Bauder GmbH ansässig, welches uns über die DJD (Deutsche Journalisten Dienste) in Verbindung mit der Neuerung des GEG 2023 zugesandt wurde: ein Unternehmen, das seine Dämmungsmaterialien aus vorwiegend recycelbarer Biomasse herstellt (vgl. https://www.bauder.de/de/bauder-deutschland.html ). – Doch lesen Sie selbst:

„Energieeffizient bis zur Dachspitze

Bei Neubau oder Sanierung die Vorgaben des neuen Gebäudeenergiegesetzes beachten

Wer einen Neubau plant oder ein vorhandenes Eigenheim grundlegend modernisiert, hat viele Details zu beachten und Fragen zu klären. Die persönlichen Erwartungen an das Zuhause und seine Ausstattung spielen dabei ebenso eine Rolle wie rechtliche Vorgaben. Angesichts hoher Energiepreise und der Klimaschutzziele steht besonders der Wärmeschutz im Mittelpunkt. Mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) steigen 2023 nochmals die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden – von der Heizungstechnik bis hin zum Wärmedämmstandard.

Neue Vorgaben für die Dachdämmung

In das GEG sind verschiedene frühere Regelungen wie die Energieeinsparverordnung oder das Energieeinsparungsgesetz eingeflossen. Vor allem die Anforderungen an Neubauten haben sich damit nochmals verschärft: Der maximal zulässige Energiebedarf sinkt von bisher 75 auf 55 Prozent des Referenzgebäudes. Das hat Auswirkungen auf die Dämmung des Dachs. Bei umfassenden Sanierungen hingegen sind die Vorgaben dafür unverändert geblieben: „Für Flachdächer gilt beim Modernisieren als Mindestvorgabe ein U-Wert von 0,20, für Steildächer von 0,24“, erklärt Ekkehard Fritz von Bauder. Der U-Wert wird auch als Wärmedurchgangskoeffizient bezeichnet, je kleiner die Zahl, desto besser und energiesparender ist die Wärmedämmung. „Bei einer Neueindeckung des Dachs oder beispielsweise einem Ausbau des Obergeschosses ist somit in jedem Fall ein zeitgemäß guter Wärmeschutz notwendig“, so Fritz weiter.

Effektiv und dennoch schlank dämmen

Neben dem „ob“ stellt sich dabei die Frage nach dem „wie“. Insbesondere bei der Modernisierung von älteren Gebäuden spielt die Dämmstoffdicke und somit das Gewicht eine bedeutende Rolle, bis hin zu statischen Berechnungen. Von Vorteil sind daher besonders leistungsstarke Materialien wie BauderECO, die eine hohe Wärmeleitfähigkeit aufweisen. Somit kann die Dämmschicht bei identischer Leistung deutlich schlanker und leichter als mit anderen Alternativen ausgelegt werden. Auch Ansprüche an das nachhaltige Bauen werden erfüllt, da die effektive Dämmung vorwiegend aus Biomasse besteht und vollständig recycelbar ist. Zu den Bestandteilen zählen Ernteabfälle aus der Landwirtschaft, recycelte Stoffe wie Wertstoffreste aus der Dämmstoffproduktion und weitere natürliche Materialien wie Muschelkalk. Unter https://www.bauder.de/de/bauder-deutschland.html finden sich mehr Informationen sowie Ansprechpartner aus dem Dachhandwerk. Die Fachleute können zu den verschiedenen Möglichkeiten beraten und die Dämmung professionell umsetzen. Unverändert profitieren Sanierer dabei von Zuschüssen, beispielsweise aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude.

+ Wir bitten Sie die Themen auf Aktualität und Rechtsstand bei Bedarf im konkreten Fall zu prüfen. + Alle Begriffe sind genderneutral zu verstehen +

Vortext: Christoph Maisenbacher
Quelle: DJD / Deutsche Journalisten Dienste / Paul Bauder GmbH – 25. Februar 2023
Foto 1: © djd / Paul Bauder / www.michaelgallner. com – Foto 2: © djd / Paul Bauder / Getty Images / Brand X

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