Der Stall als Teil der Weihnachtskrippe – Gedanken zur Weihnachtszeit

Bis zu einem gewissen Alter ist bei Kindern die Weihnachtszeit mit viel Staunen verbunden Wenn es ab 16 Uhr schon fast dunkel ist und so vieles leuchtet, glitzert, funkelt. Wenn Weihnachtsgebäck, ein Adventskalender, der mit jedem Sonntag heller leuchtende Adventskranz oder der in Aussicht stehende Nikolaustag die Tage bis zum 24. Dezember begleiten.

Der Stall als Teil der Weihnachtskrippe

Als Erwachsener ist man diesbezüglich vielleicht sachlicher. Und als Immobilienmakler hat man sowieso eine andere Brille auf.

Bei dem Wort „Weihnachtskrippe“: haben Sie sich nie gefragt, warum die Krippe, in welche das Jesuskind nach der Geburt gelegt wird, heute die ganze „Inszenierung“ beschreibt? Und die eigentliche Krippe – die Futter-Krippe – im Grunde gar keine eigenständige Bedeutung mehr hat?

Der Stall um die Krippe ist für Trierer und die Feuerwehr interessant

Denn von Seiten des Kurfürstentums Trier wurde drei Tage vor dem 1. Advent 1783 eine Brandschutzverordnung für den Bau von Stallungen veröffentlicht, mit der das „offene Umtragen des Lichtes [also Laternen oder brennende Kerzen] in Stallungen, wie auch das dortige Tabakrauchen“ verboten sind.

Offene Kerzen als Gefahr zur Weihnachtszeit

Ob nun in Stallungen oder der eigenen Wohnung: Bitte lassen Sie – so schön die offenen Kerzen auch brennen – diese niemals unbeaufsichtigt. Machen Sie sich einfach der Tatsache bewusst, dass eine Kerzenflamme eine Temperatur zwischen 600 und 1.400 Grad hat und den Schmelzpunkt von Beton damit übersteigt bzw. den von Stahl erreicht!

Wenn die Kerzen am Weihnachtsbaum angezündet waren

dann durften wir Kinder– so war es Tradition in meiner Familie – in das Wohnzimmer kommen und die mit Spannung erwartete Bescherung stand an. Um „immer“ waren diese Tage natürlich mit Schnee verbunden.

Das sind Erinnerungen, Bilder in unseren Köpfen, die sich sicherlich mit Filmen, Abbildungen, Werbungen (auch die prägen!), Liedern, Weihnachtsgeschichten und Erzählungen vermischt haben und weiter vermischen. – Auch deshalb träumen wir von einem weißen Weihnachtsfest.

Wer wirklich einen Teil der Bild-Vergangenheit in Sachen „Weihnachtszeit“ entdecken will, dem sei ein Besuch im Kabinett des Trierer Stadtmuseums Simeonstift empfohlen. – Folgende Presseinformation liegt uns vor und natürlich freuen und bedanken wir uns für die Fotos die uns das Museum zur einladenden Illustration zur Verfügung gestellt hat:

„Märchenhafte Weihnachtszeit
Familienausstellung im Kabinett des Stadtmuseums

Wenn es draußen kälter und dunkler wird, gibt es nichts Schöneres als sich ein gemütliches Plätzchen zum Schmökern zu suchen. Das verbinden viele mit dem Advent und der Weihnachtszeit.

In der Kabinettausstellung „Märchenhafte Weihnachtszeit“ gibt es daher viele Geschichten zu entdecken. Nicht nur auf den Kunstwerken. Die Bilder treffen auf bekannte und unbekannte Märchen und Erzählungen rund um die Weihnachtszeit, den Winter, das Schenken, Familie und Freundschaft. Neben kostbaren Gemälden aus der Kunstsammlung des Stadtmuseums gibt es in der Familienausstellung auch feine Papierdekorationen aus alten Zeiten zu sehen, die von privaten SammlerInnen exklusiv als Leihgaben zur Verfügung gestellt wurden. Adventskalender, Laternen, Girlanden und Krippen aus Uromas und Uropas Kindheit erzählen von früher.“

Die Ausstellung ist bis 8. Januar 2023 im Kabinettraum des Museums zu sehen.

Das am heutigen Tag startende Begleitprogramm finden Sie unter: https://museum-trier.de/ausstellungen/sonderausstellungen/maerchenhafte-weihnachtszeit/

Zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseum Simeonstift Trier: https://museum-trier.de/besucherinfos/oeffnungszeiten-und-anreise/

Vortext: Christoph Maisenbacher
Quelle: Stadtmusem Simeonstift Trier – Danke an Alexandra Ort
Fotos: © Stadtmuseum Simeonstift Trier

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