Wir starten motiviert und mit Optimismus in das Neue Jahr 2023

„Gott*, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
(Reinhold Niebuhr**)

Wir stehen am Anfang eines Jahres, das uns wie ein leeres Blatt Papier empfängt. An dem zunächst nichts weiter als das Datum 1. Januar 2023 zu stehen scheint.

Hoffentlich sind unsere ersten Schritte im Jahr 2023 mit keiner Last verbunden

Wenn ich persönlich ein Jahr beginne, so versuche ich in den letzten Tagen des alten die Dinge um mich herum aufzuräumen. Alles was 365 Tage nicht angepackt wurde, nicht aufgeräumt ist, lohnt sich nicht, noch ein Jahr als Unerledigtes mitzunehmen. Gerne schüttle ich deshalb den alten Ballast ab und beginne das neue Jahr mit einer damit verbundenen Freiheit.

Es sind die ersten Schritte die zählen. Die ersten Schritte, die wir ganz bewusst gehen wollen und eben nicht gehen müssen, an diesem ersten Tag des Neuen Jahres. Schritte die auch mit einem neuen Blick auf das eigene Leben verbunden sein können.

Ein Anfang ist verbunden mit 365 Tagen, mit 8.760 Stunden. Muss ich da zögern, muss ich da zweifeln, muss ich da heute an das Morgen denken? Wenn ich meinen Hund studiere, so scheint dieser mir um einen wichtigen Lebensmoment im Vorteil zu sein: er lebt im Jetzt, genießt das Jetzt und sinniert sicherlich nicht über das, wie es hätte sein können oder wie es möglicherweise sein wird.

Das vorangestellte Zitat ds amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet ) setzt sich mit folgende Zeilen fort:

„Einen Tag nach dem anderen zu leben,
einen Moment nach dem anderen zu genießen.“

Optimismus hilft gegen die Katerstimmung

In der Sportpsychologie wird den Leistungssportlern die Autosuggestion beigebracht. Der feine Unterschied zwischen „Ich werde gewinnen“ zu „Ich gewinne“ ist im Grunde nur ein Wort. Doch dieses Wort ist der motivierende Optimismus, der die Katerstimmung am ersten Januar vertreibt.

Und mit meinem Optimismus bin ich ansteckend, für mich selbst und andere Menschen. Ich gehe geradezu mit einem Pflug vor mir durch meine Tage. In meinem Jahresgepäck habe ich offene Augen, offene Ohren, das Lachen, meine Liebe zu den Worten, Neugierde und diesen Hunger, Neues zu erfahren, mir anzugeignen. Es macht mir Freude, wenn ich Menschen treffe, mich mit ihnen austauschen kann. Dabei muss ich mich selbst nicht aufgeben, mein Ich vernachlässigen. Doch ich bin nicht alles – vielmehr bin ich ein Teil von allem, ein Teil das mit Bewusstsein das Ganze mitgestaltet.

Deshalb bin ich auch dankbar für die Menschen, denen ich vertrauen darf. Bin ich besonders dankbar, der Frau, der ich meine Liebe schenken darf. Und meinem Vierbeiner, der mich akzeptiert und ein wesentlicher Teil meines Alltags in Sachen Bewegung und Gesundheit darstellt.

„Ich gewinne“ ist der Motivator für jeden Tag

Sind meine Tage ein permanenter Wettkampf? Möglicherweise, aber sicherlich ohne Gewalt und mit einer Leichtigkeit verbunden. Weil es mir Freude macht, meine Zeit zu meiner Zufriedenheit auszunutzen. Wenn ich Zeit mit Kreativität, mit Inhalten oder Ergebnissen verbinde, empfinde ich Glück. Mit den Jahren bin ich sicherlich ungeduldiger geworden und reagiere möglicherweise unangebracht auf Wiederholungen, Sinnlosigkeiten und dies immer wieder servierte Konditional.

Nicht „ich könnte“ sondern „ich kann“

Gerade das Konditional bringt am ersten Tag eines Jahres wenig. Ein „ich hätte tun können“ und ein „vielleicht könnte ich tun“ sollte sich heute in ein „ich kann es tun“ oder noch besser „ich tue es “ verwandeln.

Und was passiert, wenn ich es aufschiebe, wenn ich warte, wenn ich nach Ausreden suche oder viel schlimmer: nach Schuldigen? In diesem Moment verlasse ich mich, verliere ich meinen Namen.

„Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“
(Matthäus 22:39)

Welche Affinitäten jeder einzelne zur Bibel hat, ist hier nicht wesentlich. Dieser Spruch ist die Basis für das Sein auf dieser Erde. ein Leitmotiv ohne das unser Mensch-Sein zusammenfällt, wie ein Kartenhaus. Denn mit einem starken Ich kann ich geben, teilen, meine Hand reichen und – auch das gehört dazu, mein Ich zu kennen – Ja oder auch Nein sagen. Indem ich mich liebe, weiß ich auch, was mir gefällt oder missfällt. Damit ausgestattet kann ich Positionen beziehen aber auch einen Commonsense finden.

Indem ich mich definiere, mich kenne, mir auch eine Richtung gebe, bin ich automatisch motiviert, bin ich automatisch optimistisch.

Den ersten Januar widme ich deshalb dem Mut, die Dinge zu ändern, die ich mit mir und an mir zu ändern vermag. Und mit Gelassenheit werde ich den Dingen begegnen, die ich nicht ändern kann. Ich werde sie hinnehmen und – mit Blick auf meinen Hund – das Jetzt genießen.

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen.
Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.“
(Dalai Lama)

Damit dürfen das Team von RE/MAX Premium Trier-Wittlich-Bitburg unseren Kunden ein gesundes, optimistisches, motiviertes und Ihren besonderen Wünschen gewidmetes Jahr 2023 wünschen. – Als Immobilienmakler sind wir gerne für Sie aktiv. Wir versuchen Ihnen zu helfen und Lösungen zu finden.

Dieser Text ist ebenso eine Widmung an unser Team, unsere Familien, Mitarbeiter, Unterstützer, Helfer, uns nahe Stehende und die Menschen, die ganz einfach unsere News gerne lesen.

 

* in anderen Übersetzungen lautet es „Herr gib…“ – wobei ich persönlich als Text-Verfasser den Begriff sehr abstrakt nehme. Jeder darf das Wort ersetzen oder in seinen eigenen Glauben transponieren. Eine Bitte ist an jemanden, an etwas, an eine Kraft gerichtet – zum Beispiel die „Universelle Energie“ – die mich unterstützen, mir helfen mag.

** Unsere Lektorin Caroline Gutberlet verwies auf den Sachverhalt, dass Frank von Assisi der Verfasser des Zitats sei.

Text: Christoph Maisenbacher
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Gelassenheitsgebet – Neues Textamant – https://www.spruch-des-tages.de
Foto: © Trierer Umschau

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